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Osijek
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Osijek [] (deutsch Esseg,cite-ref-1[1] auch Essegg oder Essek, ungarisch EszĂŠk) ist die viertgrĂśĂte Stadt Kroatiens. Sie ist heute Verwaltungssitz der Gespanschaft Osijek-Baranja (kroatisch OsjeÄko-baranjska Ĺžupanija) und wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der historischen Region Slawonien und hatte 2021 bei der Volkszählung 75.916 Einwohner.cite-ref-pop-2-0[2]
Die Stadt hat mehrere einst eigenständige Zentren: Die Altstadt oder Festung (kroatisch TvrÄa), die Oberstadt (Gornji grad), heute das eigentliche Zentrum, und die Unterstadt (Donji grad). Zur Stadt Osijek gehĂśren noch zehn weitere Stadtteile. Neben vielen Museen und Theatern besitzt Osijek auch eine Universität, die Josip-Juraj-Strossmayer-Universität Osijek. Osijek besitzt eine groĂe Anzahl von Parks. In der Nähe befinden sich der Naturpark KopaÄki rit, eines der grĂśĂten naturbelassenen Sumpfgebiete in Europa, und die Weinstädte Erdut sowie KneĹževi Vinogradi.
Contents
⢠Stadtgliederung
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Klima
⢠Klimatabelle
⢠Geschichte
⢠Vorgeschichte
⢠Antike
⢠Mittelalter
⢠Frßhe Neuzeit
⢠Neuzeit
⢠Politik
⢠Kommunalwahlen
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Demografie
⢠BevÜlkerung
⢠Religionen
⢠Kultur
⢠Kino
⢠Zoo
⢠Universität
⢠Hochschulen
⢠Sport
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
⢠Einzelnachweise
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Stadtgliederung
Laut der letzten Volkszählung von 2021 hatte Osijek zusammen mit allen Stadtteilen 96.313 Einwohner,cite-ref-3[3] darunter:
⢠Brijest â 1005
⢠BrijeĹĄÄe â 1153
⢠Josipovac â 3602
⢠Klisa â 242
⢠Nemetin â 77
⢠Podravlje â 348
⢠SarvaĹĄ â 1658
⢠Tenja â 6260
⢠TvrÄavica â 563
⢠ViĹĄnjevac â 5870
Geographie
Lage
Die Stadt Osijek liegt am Ufer der Drau im Osten von Slawonien, rund 20 Kilometer vor der MĂźndung der Drau in die Donau. Die ungarische Staatsgrenze ist etwa 45 Kilometer nĂśrdlich entfernt und bis nach Serbien sind es nordĂśstlich etwa 40 Kilometer. SĂźdlich von Osijek, nach etwa 75 Kilometern, gelangt man nach Bosnien und Herzegowina.
Klima
Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt im Januar â0,8 °C und im Juli 21,5 °C. Die jährliche durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 11,2 °C und die jährliche Niederschlagsmenge bei 692,2 mm. Insgesamt gibt es 139 Regentage im Jahr.
Klimatabelle
Geschichte
Vorgeschichte
Osijek und die Umgebung wurde bereits in der Jungsteinzeit durch Menschen besiedelt. Bei archäologischen Ausgrabungen an verschiedenen Fundorten in der Umgebung wurden Stein- und Knochenwerkzeuge aus dieser Zeit entdeckt. Des Weiteren wurden Teile eines Streitwagens aus der Kupferzeit entdeckt. Weitere Artefakte konnten der Latènekultur aus der Bronzezeit zugeordnet werden und weitere archäologische Funde bestätigen, dass mindestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. eine Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Osijek existierte.cite-ref-4[4]
Antike
Funde aus der rĂśmischen Epoche ab dem frĂźhen 1. Jahrhundert n. Chr. treten vor allem in dem Ăśstlich gelegenen Stadtteil Unterstadt unmittelbar an der Drau auf. In der frĂźhrĂśmischen Phase geht man von einem Militärposten (Kastell Mursa) aus, der die fĂźr die spätere Stadtentwicklung wichtige DraubrĂźcke bewachte.cite-ref-5[5]cite-ref-mr-v-2002-45-6-0[6]cite-ref-7[A 1] Ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. entstand unter Kaiser Trajan (98â117) auf dem Gelände die rund 40.000 Quadratmetercite-ref-sanader-2004-47-8-0[7] groĂe, wichtige niederpannonische Kapitale, die als Colonia Aelia Mursa beziehungsweise Mursa major bekannt wurde.
Die Schlacht bei Mursa im September 351 n. Chr., als Kaiser Constantius II. (337â360) dem Usurpator Flavius Magnus Magnentius erfolgreich entgegentrat, ging als eine der blutigsten Auseinandersetzungen in die rĂśmische Geschichte ein.
Gegen Ende des 4. Jahrhunderts wurde Mursa im Zuge der VĂślkerwanderung von den germanischen Goten verwĂźstet. Damals verschwand hĂśchstwahrscheinlich auch die Kultur des ärgsten rĂśmischen Gegners im sĂźdpannonischen Raum, der sarmatischen Jazygen.cite-ref-sarmaten-2004-511-9-0[8] Nach dem endgĂźltigen Abzug der rĂśmischen Truppen aus Pannonien im Jahr 433 n. Chr. blieb die Colonia vor den Ăbergriffen der neuen Herren im Land, der Hunnen, ungeschĂźtzt und wurde von diesen 441 n. Chr. gebrandschatzt. Um die Wende vom 5. zum 6. Jahrhundert n. Chr. ging das antike Mursa endgĂźltig unter.
Mittelalter
Erst gegen Ende des Mittelalters entwickelte sich das frĂźhneuzeitliche Esseg â auf dem Areal der späteren Festungcite-ref-10[A 2]cite-ref-sanader-2004-47-8-1[7] â um die Burg der slawischen Familie KruĹžiÄ westlich der antiken Colonia.cite-ref-11[9] Durch den nun einsetzenden Jahrhunderte andauernden massiven Steinraub an den antiken GroĂbauten und den zivilen Einrichtungen blieb bis zum 19. Jahrhundert von den âResten des alten Mursa [âŚ] fast nichts Ăźbrigâ, wie 1870 der Numismatiker und archäologisch versierte Gelehrte Friedrich von Kenner (1834â1922) schrieb.cite-ref-12[10]
Slawonien war etwa zwei Jahrhunderte Teil des Awarenreichs, bis dieses von den Franken unter Karl dem GroĂen zerschlagen wurde. Daraufhin wurde Osijek Teil des KĂśnigreichs Kroatien, welches 1102 durch ein Abkommen in Personalunion einen ungarischen KĂśnig erhielt. Allerdings ist diese Periode besonders mangelhaft erforscht.
Im Jahre 1196 wurde EszÊk erstmals urkundlich erwähnt.cite-ref-13[11]
FrĂźhe Neuzeit
1526 wurde Osijek von der vorrßckenden osmanischen Armee eingenommen und blieb bis 1687 unter osmanischer Herrschaft. Die Stadt soll beide Male bis auf die Grundfesten vernichtet worden sein, wurde aber jedes Mal wiedererrichtet. In osmanischer Zeit bestand eine weithin bekannte Brßcke, die ßber die Drau und die dahinterliegenden Sßmpfe bis ins 8 km entfernte Darda fßhrte, und die ebenfalls während des Winterfeldzugs des Nikolaus Zrinski 1664 vollkommen zerstÜrt wurde.
Nach der Eroberung durch habsburgische Truppen unter Prinz Eugen von Savoyen (1663â1736) wurde die weitgehend entvĂślkerte Region gezielt wiederbesiedelt. Dabei wurden in diesem Abschnitt der Militärgrenze der Habsburgermonarchie neben Kroaten auch viele Deutsche, Ruthenen, Slowaken, Walachen, Tschechen etc. angesiedelt.cite-ref-14[12] Dabei bildete sich als besondere Sprachform das âEssekerischâ (âOsijeker Deutschâ) heraus.cite-ref-15[13]cite-ref-16[14]
Neuzeit
Zwischen den beiden Weltkriegen war Osijek wie ganz Kroatien Teil des KĂśnigreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS-Staat), beziehungsweise ab 1927 des KĂśnigreichs Jugoslawien (1. Jugoslawien). Ein schwerer Eisenbahnunfall ereignete sich 1882.
Im Zweiten Weltkrieg lag Osijek an der Demarkationslinie zwischen dem faschistischen âUnabhängigen Staat Kroatienâ (Satellitenstaat Deutschlands und Italiens) und Ungarn. In dieser Zeit war die Stadt Standort mehrerer deutscher Ersatztruppenteile der Wehrmacht. In unmittelbarer Nähe befand sich das Tenjaer Ghetto, in das vor allem Juden aus dem Raum Osijek deportiert wurden (siehe auch: Synagoge (Osijek)). Es diente hauptsächlich als Durchgangslager fĂźr die Deportationen in das KZ Jasenovac der Ustascha oder in das KZ Auschwitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Sieg der Partisanen wurden die meisten deutschsprachigen Bewohner (Donauschwaben) ermordet oder vertrieben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Osijek Teil der Republik Kroatien innerhalb der Sozialistischen fĂśderativen Republik Jugoslawien.
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Hauptartikel
:
Schlacht um Osijek
Im Kroatienkrieg (1991â1995) nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens versuchte die Jugoslawische Volksarmee in der Schlacht um Osijek, die Stadt zu erobern. Osijek lag monatelang unter heftigem Beschuss, wobei insgesamt etwa 800 Zivilisten umkamen. Die Verteidiger Osijeks behielten jedoch die Kontrolle Ăźber die Stadt. Die Spannungen waren hoch, und viele serbische Zivilisten mussten die Stadt fluchtartig verlassen; es kam sogar vereinzelt zu teilweise heute noch ungeklärten Morden. In den 1990er Jahren war Osijek eine der wenigen GroĂstädte Kroatiens, die von der oppositionellen sozialliberalen Partei (HSLS) regiert wurden. Zugleich war Osijek ein Zufluchtsort fĂźr vertriebene und geflohene Nicht-Serben aus den umliegenden Gebieten.
Politik
Kommunalwahlen
Bei der Kommunalwahl vom 16. Mai 2021 waren 89.385 Bßrgerinnen und Bßrger in Osijek wahlberechtigt und aufgefordert den neuen Gemeinderat sowie den neuen Bßrgermeister zu wählen, wovon 35.220 Menschen ihr Wahlrecht nutzten. Dabei gab es insgesamt 34.121 (96,88 %) gßltige und 1.099 (3,12 %) ungßltige Stimmen. Bei einer Wahlbeteiligung von 39,40 % kam es zu folgendem Ergebnis:cite-ref-17[15]
| Parteien und Wählergemeinschaften | Parteien und Wählergemeinschaften | % 2021 | Stimmen 2021 | Sitze 2021 |
|---|---|---|---|---|
| HDZ / NL / ANU / HSU / BUZ / HSLS / DHSS | Hrvatska demokratska zajednica / Nezavisna lista Ante ÄapiÄa / Aktivni nezavisni umirovljenici / Hrvatska stranka umirovljenika / Blok umirovljenici zajedno / Hrvatska socijalno-liberalna stranka / Demokratski HSS | 38,8 | 13.252 | 14 |
| DP / MOST | Domovinski pokret / Most nezavisnih lista | 17,9 | 6.107 | 6 |
| SDP | Socijaldemokratska partija Hrvatske | 17,3 | 5.914 | 6 |
| MOĹ˝EMO | MoĹžemo â PolitiÄka platforma | 7,4 | 2.520 | 2 |
| SNAGA SIB | Snaga Slavonije i Baranje | 6,9 | 2.339 | 2 |
| HNS / HSS / REFORMISTI | Hrvatska narodna stranka â Liberalni demokrati / Hrvatska seljaÄka stranka / Narodna stranka â reformisti | 5,4 | 1.856 | 1 |
| KLGB | Kandidacijska lista grupe biraÄa | 4,6 | 1.556 | 0 |
| HDSSB | Hrvatski Demokratski savez Slavonije i Baranje | 1,7 | 577 | 0 |
| Gesamt | Gesamt | 100 | 34.121 | 31 |
| Wahlbeteiligung | Wahlbeteiligung | 39,4 % | 39,4 % | 39,4 % |
BĂźrgermeister
Bei der Wahl des BĂźrgermeisters im Mai 2021 waren die Einwohner in der Stadt Osijek aufgerufen, ein neues Oberhaupt zu wählen. Der damals 34-jährige Ivan RadiÄ wurde im zweiten Wahlgang am 30. Mai 2021 fĂźr seine erste Amtszeit mit 15.526 Stimmen (62,7 %) bestätigt.cite-ref-18[16]cite-ref-19[17]
Wappen
Das Wappen der Stadt Osijek hat die Form eines Schildes. Im zentralen Teil des Wappens ist die dreibogige Brßcke ßber der Drau hervorgehoben. In der Mitte dieser Brßcke erhebt sich ein rechteckiger Turm mit drei Kronen, zwei rechteckigen Fenstern und einer rechteckigen Tßr. Auf der mittleren Krone befindet sich ein Schild mit dem Symbol einer Hand mit gezogenem Säbel. Die Oberfläche ßber und unter der Brßcke und dem Turm ist kobaltblau und die Hand im Wappenschild und der Handumriss sind zinnoberrot. Die Ränder des Wappens und die Hände im Schild auf dem Wappen sind goldfarben. Die Brßcke, der Turm, der Schildrand im Wappen und der Säbel sind silbern gefärbt.
Städtepartnerschaften und -freundschaften
Osijek unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
⢠Ungarn PÊcs (Ungarn), seit 1973
⢠Deutschland Pforzheim (Deutschland), seit 1994
⢠Slowenien Maribor (Slowenien), seit 1995
⢠Bosnien und Herzegowina Tuzla (Bosnien und Herzegowina), seit 1996
⢠Schweiz Lausanne (Schweiz), seit 1997
⢠Slowakei Nitra (Slowakei), seit 1997
⢠Ungarn Budapest XIII. Bezirk (Ungarn), seit 2001
⢠Kosovo Prizren (Kosovo), seit 2010
Demografie
BevĂślkerung
| BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] | BevĂślkerungsentwicklung [ 18 ] [ 19 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1857 | 1869 | 1880 | 1890 | 1900 | 1910 | 1921 | 1931 | 1948 | 1953 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 2001 | 2011 | 2021 |
| 16.145 | 19.281 | 19.809 | 21.547 | 26.769 | 31.388 | 36.500 | 43.351 | 49.037 | 56.538 | 71.782 | 92.603 | 103.026 | 104.761 | 90.411 | 84.104 | 75.535 |
Bei der Volkszählung von 2011 hatte Osijek 108.048 Einwohner, dabei bezeichneten sich 89,54 % der Einwohner als Kroaten. Nach der Volkszählung 1991 waren es mit Vororten 130.000 Einwohner gewesen.
Die Stadt Osijek hat sich seit 1869 bis 1991 vervierfacht. Mittlerweile ist auch hier ein sehr deutlicher BevĂślkerungsrĂźckgang, wie in ganz Kroatien, deutlich zu erkennen.
Religionen
Zur Volkszählung 2011 bekannten sich 114.616 Menschen als:
⢠RÜmisch-Katholisch 96.600 (84,2 %)
⢠Serbisch-Orthodox 8.619 (7,52 %)
⢠Muslime 966 (0,84 %)
Die restlichen 8 % waren Teil von anderen Religionen oder gar keiner Religion.
SehenswĂźrdigkeiten
⢠Die Kathedrale St. Peter und Paul wurde im Jahr 1898 vom deutschen Baumeister Gerhard Franz Langenberg errichtet. Das Gotteshaus ist eine dreischiffige Basilika mit Querschiff und das hohe Haupt- und das untere Seitenschiff sind mit einem KreuzrippengewĂślbe ĂźberwĂślbt. Das Gebäude weist neogotische Stilmerkmale auf und der dominierende Akzent wird durch den 90 m hohen, abgestuften Glockenturm Ăźber dem Haupteingang, gesetzt. Das ĂuĂere der Kirche ist durch Strebepfeiler und einer Reihe dekorativer Elemente aus Stein gegliedert, die sich kontrastreich vom glatten roten Backsteinsockel abheben. Die GewĂślbe und Wandflächen im Hauptschiff des Bauwerks sind vom Maler Mirko RaÄki bemalt. Die Kirche präsentiert die neugotische Architektur am Ende des 19. Jahrhunderts.cite-ref-22[20]
⢠Das Gebäude des Generalkommandos der Üsterreichischen Armee wurde im Jahr 1726 errichtet und ist ein freistehendes, vierflßgeliges Gebäude mit barocken Elementen, das sich im Zentrum der Festung Osijek befindet. Es verfßgt ßber ein reich verziertes Portal, das zu den besten Barockskulpturen Kroatiens zählt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das militärische Bauwerk modernisierte und mit einer zweiten Etage aufgestockt.cite-ref-23[21]
⢠Das ebenfalls im Zentrum der Festung von Osijek befindliche Gebäude der Hauptwache, als eingeschossiges Eckhaus, wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Sowohl in der Fassadengestaltung als auch in der Konstruktion der gewÜlbten Räume und des hohen Dachs zeichnet es sich durch die stilistischen Merkmale des bescheidenen und zurßckhaltenden Barocks aus, die fßr militärische Bauwerke der Habsburger dieser Zeit charakteristisch sind.cite-ref-24[22]
⢠Das ehemalige Magistratsgebäude, ein Eckgebäude mit drei FlĂźgeln aus dem Jahr 1702 mit barocken Stilmerkmalen, befindet sich ebenfalls im Zentrum von Osijeks Festung. Die Hauptwestfassade ist offen mit fĂźnf Fensterachsen. In der Mittelachse im Erdgeschoss befindet sich ein Eingang mit rundbogigem Abschluss und einem Vorbau. Ăber der Veranda im ersten Stock befindet sich ein Balkon. Das Erdgeschoss war ursprĂźnglich glatt ausgefĂźhrt und ist durch einen Streifen Gesims vom Obergeschoss getrennt. Die Fenster des ersten Obergeschosses verfĂźgen Ăźber akzentuierte Fensterbänke und barocke Zierleisten mit Laschen. Die Wandverkleidung des ersten Obergeschosses, mit profilierten Einsätzen zwischen den Fenstern und der profilierten BrĂźstungszone sowie der Zone Ăźber dem Oberlicht, besteht aus angereichertem Putz. Ăber der TĂźr auf dem Balkon befindet sich das steinerne Wappen der Stadt. Heute befindet sich in diesem Gebäude das Museum von Slawonien.cite-ref-25[23]
⢠Das Haus PlemiÄ, ein zweiflĂźgeliges und einstĂśckiges Haus, wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Das Gebäude zeichnet sich durch eine reiche Verzierung der StraĂenfassade mit Barock- und Rokokodetails aus und stellt ein wertvolles Beispiel der zivilen Wohnarchitektur des 18. Jahrhunderts dar. Im Inneren befindet sich in der mittleren Querachse des StraĂenflĂźgels ein Korridor, der zu einer Doppeltreppe im sĂźdwestlichen Teil des Bauwerks fĂźhrt. Die Räume im Erdgeschoss sind mit bĂśhmischen Kappen gewĂślbt und der Flur besteht aus bĂśhmischen Kappen mit Gurten. Die Zimmer im ersten Stock verfĂźgen Ăźber einen flachen Holzbau.cite-ref-26[24]
⢠Das Denkmal zur Erinnerung an die Pest wurde zwischen 1729 und 1730 erbaut und befindet sich am zentralen Platz in der Festung der Stadt. Das Element dieses barocken Denkmals besteht aus Sandstein in Form eines Obelisken auf einem kreisfĂśrmigen Sockel, der auf einer rechteckigen Plattform mit einer vierseitigen Treppe steht. An der Spitze des Obelisken befindet sich eine Komposition, die symbolisch die Heilige Dreifaltigkeit darstellt. Neben der zentralen Figur der Statue befinden sich auf BodenhĂśhe an den Ecken der Treppe die Heiligenfiguren auf den Sockeln. Und am FuĂe des Obelisken stehen Statuen von vier Heiligen.cite-ref-27[25]
⢠Die Kirche des Heiligen Michael wurde zwischen 1725 und 1768 erbaut. Bei dem Gotteshaus handelt es sich um ein monumentales barockes Saalgebäude mit einem runden Altarraum und zwei massiven Glockentßrmen ßber der Hauptfassade. Es wurde vom Jesuitenorden im Geiste des Spätbarocks des kontinentalen Kroatiens errichtet. Der Einfluss des Üsterreichischen Barocks auf die architektonische Komposition ist sichtbar.cite-ref-28[26]
⢠Die Kirche des Heiligen Kreuzes wurde zwischen 1705 und 1732 errichtet. Das Gebäude zeichnet sich durch einen einzigartigen Hallenraum mit rechteckigem Kirchenschiff, getrennten Seitenkapellenpaaren und einem ebenso breiten polygonalen Altarraum mit Strebepfeilern aus. Das Kirchenschiff wird von einem SegmenttonnengewĂślbe mit Konsolen getragen. Die HauptstraĂenfassade der Kirche ist mit einem Giebel abgeschlossen und in der Mittelachse durch ein profiliertes Steinportal geĂśffnet, das mit einem unterbrochenen Giebel abgeschlossen ist. Das dazugehĂśrige Kloster im Stil des späten Barock wurde zwischen 1770 und 1778 erbaut und befindet sich nĂśrdlich der Kirche.cite-ref-29[27]
⢠Das Hauptpostgebäude wurde um 1912 erbaut. Der Bau ist auf drei Etagen mit einem breiten Steinsockel und einem hohen Erdgeschoss errichtet. Der Haupteingang befindet sich an der zentralen Ecke. Die Fassade weist im Raster, in der Gestaltung der Ăffnungen und in der Behandlung der Wandverkleidung ungarischen Jugendstilcharakter auf.cite-ref-30[28]
⢠Der ehemalige Palast des kÜniglichen Gerichts mit Gefängnisgebäuden im Innenhof wurde 1897 nach den Entwßrfen des Architekten Jan Holjc erbaut. Das zweigeschossige Gebäude mit Längsgrundriss in Form eines langgestreckten Rechtecks mit abgeschrägten Ecken wurde als freistehendes Gebäude errichtet. Das Gerichtsgebäude hat städtebaulichen und historischen Wert und stellt ein repräsentatives Beispiel Üffentlicher Architektur am Ende des 19. Jahrhunderts dar.cite-ref-31[29]
⢠Die Villa von Dr. Dragutin Neumann und seiner Ehefrau Adele wurde im Jahr 1895 von dem Architekten Josip Vancať erbaut. Heute befindet sich dort die Galerie der SchÜnen Kßnste.cite-ref-32[30]
⢠Das dreistÜckige Nationaltheater wurde 1886 nach dem Projekt von Karlo Klauser erbaut. Es gehÜrt zur Gruppe der im 19. Jahrhundert entstandenen Üffentlichen Theaterhäuser und trägt romantische Merkmale des Historismus. Es wurde nicht nur als herkÜmmliches Theater errichtet, sondern als komplexe soziale, kulturelle Einrichtung mit Restaurant, CafÊ, Billardsaal, Casino, Tanzfläche und Geschäften.cite-ref-33[31]
⢠Die Kirche, die zwischen 1700 und 1727 erbaut wurde, ist ein einschiffiges Gebäude mit einem quadratischen Altarraum, dessen Ostfassade an das Kloster angebaut ist. Die Klosteranlage umschlieĂt einen quadratischen Innenhof. Die Fassade des Gotteshauses ist schlicht gestaltet, mit einem hohen, einfach geformten Giebel und mehreren Ăffnungen. Der Akzent an der Fassade ist ein Steinportal, Ăźber dem das Familienwappen von General PetraÄ, einem groĂen Stifter der Kirche, prangt.cite-ref-34[32]
⢠Das Hotel Royal ist ein repräsentatives zweistÜckiges Gebäude und wurde in den Jahren 1904 und 1905 von Ivan Eduard Domes entworfen und erbaut. Die Fassade des späten Historismus ist von einem neobarocken Ausdruck geprägt. Das Erdgeschoss war damals mit einem CafÊ und Sommergarten sowie einem kleinen Kinosaal ausgestattet. Der architektonische Wert des Gebäudes liegt in den Proportionen, dem Rhythmus der Massen und Oberflächen sowie der funktionalen Gestaltung der Räume. Eine solche betonte repräsentative Funktion dieses Gebäudes zeugt von einem hohen Niveau des gesellschaftlichen Lebens in Osijek zu Beginn des 20. Jahrhunderts.cite-ref-35[33]
⢠Das ehemalige Schloss des Grafen Gustav Normann aus Valpovo wurde 1891 auf dem Hauptplatz der Stadt erbaut. Das repräsentative Gebäude wurde nach den Plänen des Architekten Josip Vancať erstellt und der Baumeister Franz Wybiral setzte das Projekt um. Heute befindet sich in diesem Gebäude der Amtssitz der Gespanschaft Osijek-Baranja. Das eingeschossige Gebäude mit rechteckigem Grundriss wurde damals massiv mit entsprechend starkem Mauerwerk errichtet und hat den städtebaulichen und stilistischen Wert eines historistischen Palastes des 19. Jahrhunderts.cite-ref-36[34]
⢠Die katholische Pfarrkirche der Heiligen Maria wurde zwischen 1758 und 1760 in barocker Bauweise errichtet. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen einschiffigen Bau mit einer dreiseitigen Apsis und mit einer Sakristei an der Ostfassade. Ăber dem Eingang erhebt sich ein Glockenturm auf zwei Etagen. Das Kirchenschiff ist mit einem TonnengewĂślbe verschlossen und der Altarraum ist von einer Halbkuppel umgeben.cite-ref-37[35]
⢠Die kleine Kapelle des Heiligen Roka, erbaut zwischen 1748 und 1754 im Geiste der spätbarocken Architektur, ist ein einschiffiges Gebäude mit einer dreiseitigen Apsis und einem kleinen hÜlzernen Glockenturm. Der Altarraum besteht aus einer Halbkuppel.cite-ref-38[36]
⢠Der Wasserbrunnen im Jugendstil wurde 1903 erbaut und war ein Geschenk des Grafen Pavle PejaÄeviÄ aus Virovitica an die freie und kĂśnigliche Stadt Osijek. Eine Inschrift am Brunnen erinnert an die damalige Schenkung des Grafen. Der Brunnen wurde an zentrale Stelle im Stadtpark platziert. Später, zwischen den Jahren 1967 und 1968, wurde das Objekt an einen neuen Standort verlegt.cite-ref-39[37]
Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur
20 Kilometer sĂźdĂśstlich der Stadt liegt der internationale Flughafen Osijek/Klisa. Vorwiegend in den Sommermonaten werden InlandsflĂźge und Verbindungen mit Billigfluglinien u. a. von Deutschland angeboten. Das kommunale Unternehmen GPP Osijek betreibt zwei StraĂenbahn- und acht Buslinien.
In Osijek kreuzen sich die kroatischen NationalstraĂen D2 und D7 (E 73). Lange Zeit lag die GroĂstadt Osijek abseits der Autobahnen, der nächstgelegene Autobahnanschluss befand sich ca. 60 km entfernt an der A 3 (Autoput). Mit dem Bau der A 5, die als Teil des Paneuropäischen Verkehrskorridors V c von Budapest nach SĂźddalmatien fungiert und schon teilweise fertiggestellt ist, sind Osijek sowie seine Umgebung besser an das europäische FernstraĂennetz angebunden. Nach Norden wird die Autobahn Ăźber eine bereits fertiggestellte DraubrĂźcke an die ungarische M6 nach Budapest angeschlossen.
Osijek ist an den Fernbusverkehr angebunden. Der Busbahnhof liegt in unmittelbarer Nähe zur Bahnstation. Von dort aus gibt es Verbindungen in zahlreiche grĂśĂere Städte Kroatiens sowie internationale Linien in die Schweiz und nach Deutschland.cite-ref-40[38]
Wichtige Unternehmen waren traditionell âSaponiaâ (Hygieneartikel) und âMIO-Milchverarbeitungâ, ebenso wie die stillgelegte Seidenfabrik âSvilanaâ. 1997 wurde am Stadtrand eine freie Wirtschaftszone mit Steuererleichterungen eingerichtet, um ausländische Investoren anzulocken und Billigarbeitsplätze zu schaffen. Der grĂśĂte Betrieb ist hier Benetton. Allerdings besteht in der Region eine hohe Arbeitslosigkeit.
Kultur
Sezession in Osijek
Am Ende des 19. Jahrhunderts war Osijek eines der grĂśĂten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des KĂśnigreichs Kroatien-Slawonien. Unter dem Einfluss der Entwicklungen in Städten wie zum Beispiel Wien, Budapest und Prag entwickelte sich in Osijek ein neuer Stil der Sezession. Die Osijeker Sezession begann im Jahr 1900 und endete mit der Moderne.
Architektur
Die bedeutendsten Architekten der Sezession in Osijek waren Willhelm Carl Hofbauer, Ante SlaviÄek, Viktor Axmann und Dionis Sunko. Einige der ersten sezessionistischen Gebäude, die Hofbauer in Osijek projektierte, sind der der PejaÄeviÄ-Brunnen, das Hofbauerhaus, das Haus der jĂźdischen Gemeinde und der Gasthof Schneller. Ein anderer wichtiger Architekt war Ante SlaviÄek, dessen Werke Baumgärtner, Josip Povischills und Sauter Häuser sind, die sich alle in der Europäischen Avenue befinden. Bekannt sind auĂerdem die Häuser LuciÄ und Horvat in der RadiÄ-StraĂe. Viktor Axman entwarf den Sakuntala Park, das Sokoler Heim, zwei Pavillons des Osijeker Krankenhauses, das Kino Urania und andere bedeutende Objekte der Osijeker Sezession. Die Hauptmerkmale sezessionistischer Architektur in Osijek sind Eleganz, Reichtum des Dekors, zahlreiche Details, Motive aus slawonischer Flora und Fauna (z. B. die Eiche, Blumen), Zäune und Verzierungen aus Schmiedeeisen und der häufige Gebrauch von Keramik. In der Europäischen Avenue befindet sich die schĂśnste Anreihung sezessionistischer Gebäude, die von 1904 bis 1905 erbaut worden sind. Besonders erwähnenswert ist das repräsentative Gillming-Hengl-Haus mit der Hausnummer 24, in dem sich heute die Stadtbibliothek befindet. Weitere bedeutende Gebäude der Europäischen Avenue sind das Povischill-Haus (es wurde auf Antrag des Holzfabrikanten Josip Povischill erbaut), das Kästenbaum-Korski-Haus (in dem heute die Augenklinik ist) sowie die Häuser SekuliÄ und Ĺ mit.
AuĂerdem ist auch das Urania Kino, das unter dem Einfluss J. Hoffmanns, der Budapester Sezession und des Art dĂŠcos entstand, hervorzuheben. Es wurde von Viktor Axmann projektiert. Die feierliche ErĂśffnung fand am 19. September 1912 statt. Das Kino Urania war das modernste Gebäude und das ambitiĂśseste Projekt dieser Zeit. Wichtig zu erwähnen ist ebenso der Sakuntala-Park (entworfen von Viktor Axmann und Ivan Domes), der sich neben dem Kino Urania befindet. Er erhielt seinen Namen nach der Statue des Mädchens mit einem Palmzweig in der Hand, das die Osijeker âSakuntalaâ nannten. Dieser Park befindet sich heute an der Petar-PreradoviÄ-Promenade. Der PejaÄeviÄ-Brunnen ist ebenfalls ein prominentes Beispiel der sezessionistischen Architektur. Er war ein Geschenk des Grafen Pavao PejaÄeviÄ und wurde von W. C. Hofbauer 1903 projektiert und erbaut. Der PejaÄeviÄ-Brunnen befand sich frĂźher im damaligen Stadtgarten, steht aber heute bei der Kardinal-Ĺ eper-Promenade. Andere bekannte sezessionistische Gebäude in Osijek sind das Gebäude der Hauptpost, die Reisner-Villa, die sich neben der Philosophischen Fakultät befindet, das Haus in der RadiÄ-StraĂe 31 und das Baumgärtner-Haus in der August-Cesarec-StraĂe 8.
Malerei
Die Hauptmerkmale der sezessionistischen Malerei in Osijek sind: das Interesse an Mystizismus, Allegorie, Melancholie und Sehnsucht. Populär waren auch florale Motive mit Sonnenblumen, Weinlaub, Schmetterlingen und Frauen als Symbole. Als der bedeutendste Maler gilt Bela Csikos Sessia, der BefĂźrworter der europäischen Sezession und des Symbolismus. Seine Werke sind u. a. Zwei Grenzer, Das Mirko Herman Porträt, Saloma und Träumerei. Dragan Melkus war nicht nur ein Maler, sondern auch ein Mitarbeiter der folgenden Zeitschriften: Fliegende Blätter und Simplicissimus. Seine bekanntesten Werke sind Das bäuerliche Häuschen neben dem Wasser und Weg, Die Allee neben der Drau und andere Landschaftsbilder. Weitere sezessionistische Maler aus Osijek sind: Guido Jeny, Rudolf MarÄiÄ, Vladimir Filakovac, Josip LeoviÄ (Osijeker Platz) und Rene Stengl (Der Acker).cite-ref-41[39]cite-ref-42[40]
Kroatisches Nationaltheater
Die Stadt Osijek hat eine lange und reiche Theatertradition. Die erste Vorstellung wurde in lateinischer Sprache 1735 im Jesuitengymnasium aufgefßhrt. In der Mitte des nächsten Jahrzehntes kamen verschiedene Wandertruppen nach Osijek. Ihre Tätigkeit dauerte bis 1907, als das Kroatische Nationaltheater gegrßndet wurde. Es war das zweite professionelle Theater in Kroatien. Es wurden Stßcke in kroatischer Sprache wie in deutschen Sprache auf der Osijeker Theaterbßhne aufgefßhrt. Am Anfang wurden nur einzelne Gedichte aufgefßhrt und dann folgten auch verschiedene Vorstellungen.
Das Theatergebäude des Kroatischen Nationaltheaters wurde 1886 erbaut und ist damit das älteste Theatergebäude im Landesinneren Kroatiens. Dieses Theatergebäude ist das Werk des Architekten Karlo Klausner. Der Stil ist eine Mischung aus Historizismus mit Elementen der maurischen Architektur. Der Grundriss des Zuschauerraums hat die Form eines Hufeisens, wie in italienischen und Üsterreichischen Theatersälen, und hat drei Ebenen. 1991 wurde das Gebäude bombardiert und das Theater in Osijek wurde in der 85. Saison obdachlos. 1994 wurde das Gebäude renoviert und es strahlte in vollem Glanz.
Das Kroatische Nationaltheater in Osijek kann heute mit einem interessanten dramatischen und musikalisch-szenischen Programm und dem neugegrĂźndeten Ballett fĂźr sich werben. Auf dem Repertoire stehen mehr als 20 AuffĂźhrungen. Es werden die Tage des geĂśffneten Theaters, KrleĹžas Tage, Neujahrskonzerte und die Opernnacht im Juni organisiert. Neben den Vorstellungen in Osijek gastiert das Theater auch in anderen Städten im Land und im Ausland. Das Kroatische Nationaltheater in Osijek hat derzeit 16 Schauspieler, 36 Mitglieder des Chors, 15 Opernsolisten, 15 Mitglieder der Tanzgruppe und 48 Musiker. Es hat auch ein groĂes Publikum, welches das reiche Repertoire des Theaters genieĂt.
Kindertheater Branko MihaljeviÄ
Auf der Ostseite des Josip JelaÄiÄ Platzes in Donji grad (Unterstadt) befindet sich eines der bekanntesten Osijeker Gebäude, das die jungen und alten Stadtbewohner schon seit 150 Jahren besuchen. Die Inhalte und Zwecke dieses Gebäudes wurden oft geändert, und heute ist es das âKindertheater Branko MihaljeviÄâ, dessen Hauptziel es ist, den Bedarf an Unterhaltung der Bewohner von Osijek zu decken.
Historischer Ăberblick
Das Gebäude wurde wahrscheinlich Mitte des 19. Jahrhunderts als ein Privathaus gebaut, worauf der Grundriss der inneren Räume hinweist. Es war ein dreiĂig Meter langes L-fĂśrmiges Parterrehaus. Auf der StraĂenseite befanden sich zwei geräumige Zimmer und ein Korridor, der die StraĂe und den Hof verband. Das Gebäude diente zuerst als Kaffeehaus, das sich in der nĂśrdlichen Hälfte des nicht mehr bestehenden Hauses befand. An der Stelle wo dieses Gebäude stand, wurde vor etwa 20 Jahren ein mehrstĂśckiges Gebäude erbaut. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Haus von der Aktiengesellschaft Hrvatski dom (âKroatisches Hausâ) gekauft und die Räume des Hauses wurden fĂźr Ăśffentliche Zwecke benutzt. Das heutige Kindertheater war das einzige Ăśffentliche Gebäude mit Mehrzwecksräumen unterschiedlicher städtischer Institutionen, die zur Unterhaltung der BĂźrger dienten. Dort konnten sich die Bewohner der Unterstadt in der angenehmen Atmosphäre des Kaffeehauses entspannen und im Leseraum BĂźcher lesen. Dort gab es auch einen SchieĂplatz, den Chor âLipaâ und das damals modernste Kasino. Im Jahr 1912 wurde das Kasino in das unterstädtische Kino Urania umgestaltet. Die groĂe Halle wurde neu gestaltet. Neue Sitzplätze und weitere nĂśtige Ausstattung wurden eingebaut. Dadurch wurde das Kino Urania eines der meistbesuchten Kinos in Osijek, das dort nur neun Jahre tätig war.
Am 8. Juli 1950 beginnt in dieser Halle das Wirken von Pionirsko kazaliĹĄte (âPioniertheaterâ) mit der Vorstellung SpaĹĄeno svjetlo (âDas gerettete Lichtâ) unter der Regie von Ivan Marton. Von 1958 bis 1991 war das Theater nach Ognjen Prica benannt, danach wurde es in das âKindertheater in Osijekâ umbenannt. Die erste Puppenvorstellung wurde 1962 aufgefĂźhrt und 1972 war das Theater Gastgeber des Susret lutkara Hrvatske (âZusammentreffen der Puppenspieler Kroatiensâ). Das Ende der 1970er und der Anfang der 1980er Jahre gelten als eine goldene Periode des Theaters. Die bekannteste Puppenvorstellung war Postolar i vrag (âDer Tischler und der Teufelâ), die vom Regisseur Borislav MrkĹĄiÄ fĂźr die Szene adaptiert wurde. Die Vorstellung erhielt zahlreiche Preise und Anerkennung auf Festivals im In- und Ausland. Die weiteren am häufigsten besuchten Vorstellungen sind DjevojÄica sa Ĺžigicama (âDas Mädchen mit den SchwefelhĂślzernâ), Kresivo (âDas Feuerzeugâ), Botafogo und Blago babe Mrzulje. Seit dem Tod von Branko MihaljeviÄ (Kinderkompositor) im Jahre 2006 trägt das Theater seinen Namen. Branko MihaljeviÄ hat die bekannteste Vorstellung dieses Theaters, Zeko, Zriko i Janje, geschrieben. Diese Vorstellung und das Lied Zeko i potoÄiÄ sind ein Symbol des Kindertheaters.cite-ref-43[41]
Kino
1901 wurden die ersten Filme im Gasthaus âZrinjevacâ aufgefĂźhrt. 1910 wurde der erste Kinematograph âRoyal Bioâ gegrĂźndet. Das Kino âUraniaâ wurde 1912 nach dem Entwurf von Viktor Axmann gebaut. Dieses Gebäude ist ein kleines Meisterwerk der Architektur des Sezessionsstils. Zusammen mit dem Sakuntala Park bildet es eine einzigartige urbanistisch-architektonische Einheit. 1921 wurde in der Strossmayerstrasse in einem Gasthaus das âApolo kinoâ erĂśffnet. 1939 bauten die BrĂźder Fleisig das Kino âKorzoâ (später âCrvena zvijezdaâ, heute âEuropaâ). Ljudevit Pelzer, der bedeutendste Architekt der Moderne aus Osijek, projektierte das Kino. Es ist Ausdruck der Architektur der neuen Zeit und zeitgenĂśssischer AnsprĂźche der Gesellschaft und ist doch im Einklang mit den naheliegenden Gebäuden, die zu vorhergehenden Stilen gehĂśren. Der Städtische Volksausschuss grĂźndete 1946 das Unternehmen âProsvjetaâ, das aus zwei Kinos, dem âZvecevoâ und dem âKorzoâ, bestand. Als die Gemeinde Retfala der Stadt angeschlossen wurde, Ăźbernahm âProsvjetaâ auch das Kino âNarodniâ in Retfala. 1951 Ăźbernahm das Kino âUraniaâ das Unternehmen. Das Kino âSlavijaâ in der Unterstadt wurde konfisziert und dem Unternehmen angeschlossen. Das Unternehmen war bis 1992 im Betrieb. Während des kroatisch-serbischen Krieges waren die Kinos geschlossen und konnten keine Gewinne erzielen. Nach dem Krieg geriet das Unternehmen in Konkurs. Es wurde in Kinematographen Osijek AG umgestaltet und privatisiert.cite-ref-44[42] âNarodniâ ist seit 1986, und âSlavijaâ seit 1989 geschlossen. Das Kino âNarodniâ wurde während des Krieges zerstĂśrt. âZvecevoâ ist heute ein Teil des Hotelbetriebs âRoyalâ.
Zoo
Der Zoologische Garten und Aquarium gehĂśrt zu den grĂśĂten Zoos in Kroatien und beheimatet Ăźber 100 Tierarten.
Bildung und Forschung
Universität
Die Universität Josip Juraj Strossmayer in Osijek wurde am 31. Mai 1975 gegrßndet. Das strategische Ziel der Universität ist es, die Internationalisierung auf allen Ebenen der akademischen und Forschungstätigkeit zu gewährleisten und in der internationalen Hochschulgemeinschaft weithin sichtbar und wettbewerbsfähig zu werden und gleichzeitig eine effiziente Zusammenarbeit mit Universitäten weltweit aufzubauen. Der Campus der Universität ist aufgeteilt im Stadtgebiet von Osijek und verteilt sich auf mehrere Einzelgebäude. In zahlreichen historischen Gebäuden in der Altstadt befinden sich die verschiedenen Fakultäten.
Zu den Fakultäten der Universität Osijek gehÜren folgende Wissenschaftsgebiete:
⢠Wirtschaftswissenschaften
⢠Elektrotechnik, Informatik und Informationstechnik
⢠Philosophische Fakultät
⢠Bauingenieurwesen
⢠Medizinische Fakultät
⢠Agrarbiotechnische Wissenschaften
⢠Zahnmedizin und Gesundheitswissenschaften
⢠Rechtswissenschaften
⢠Lebensmitteltechnologie
⢠Erziehungswissenschaften
⢠Mathematik
⢠Physik
⢠Chemie
⢠Biologie
⢠Akademie der Kßnste und Kultur
Hochschulen
⢠Katholisch-Theologische Fakultät (Äakovo)
⢠Evangelisch-Theologische Hochschule
Allgemeinbildende Schulen
â
Hauptartikel
:
Bildungssystem in Kroatien
Es gibt mehrere Grund- und Mittelschulen in der Stadt. Des Weiteren sind mehrere Berufsschulen vorhanden, die als weiterfĂźhrende Sekundarschulen gelten, in denen Auszubildende theoretische Inhalte des jeweiligen Berufes vermittelt bekommen. Unter anderem sind eine Sekundarschule fĂźr Elektrotechnik und Verkehr, Medizinische Berufsschule, Sekundarschule fĂźr Architektur und Vermessung, Sekundarschule fĂźr Wirtschaft und Verwaltung, Sekundarschule fĂźr Gastgewerbe und Tourismus und noch viele weitere in Osijek vorhanden. AuĂerdem gibt es insgesamt sechs Gymnasien in der Stadt, die nach der achten Klasse der Grundschule, besucht werden kĂśnnen.
Sport
Die Stadt hat kulturell und sportlich sehr viel zu bieten. Im kroatischen Vereinsregister âRegistar udruga Republike Hrvatskeâ sind 1.620 aktive Vereine mit Sitz in Osijek registriert. Mehrere Vereine wurden mittlerweile aufgelĂśst (Stand: X/2023):cite-ref-45[43]
Osijek war einer der Austragungsorte der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2009. DafĂźr wurde im Jahr 2008 die Mehrzweckhalle Dvorana Gradski vrt errichtet. Der FuĂballverein NK Osijek spielt in der ersten kroatischen FuĂballliga und gewann 1999 den kroatischen FuĂballpokal. Im Sommer 2019 wurde mit dem Bau eines neuen Stadions direkt an der Drau begonnen und am 22. Juli 2023 fand die Einweihung der neuen Opus Arena statt.cite-ref-46[44]cite-ref-47[45]
AuĂerdem findet in Osijek seit dem Jahr 2009 der Weltcup-Wettbewerb Grand Prix Osijek im Sportturnen und seit 1999 das Festival fĂźr urbane Kultur und Sport Pannonian Challenge, das Teil des FISE-Weltcups war, statt.cite-ref-49[47] Auch der UCI-BMX-Racing-Weltcup wurde bereits in der Stadt ausgetragen. FĂźr weitere Sportarten werden verschiedene Meisterschaften national und international ebenfalls hier ausgetragen.
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
(Folgende PersÜnlichkeiten sind in Osijek geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Osijek hatten oder nicht, ist dabei unerheblich.)
⢠Johann Heinrich von DĂźnewald (1617â1691), Ăśsterreichischer Feldmarschall
⢠Ferdinand EĂlair (1772â1840), Ăśsterreichischer Schauspieler
⢠Sigmund von Ettingshausen (1805â1855), Ăśsterreichischer Generalmajor und Brigadier
⢠Josip Juraj Strossmayercite-ref-notable-people-50-0[48] (1815â1905), katholischer Priester und Politiker
⢠Franz von Teck (1837â1900), Herzog von Teck, Vater von KĂśnigin Mary von GroĂbritannien und Irland
⢠Adolf Waldinger (1843â1904), Maler
⢠Louis SveÄenski (1862â1926), kroatisch-amerikanischer Bratschist, Geiger und Musikpädagoge
⢠Jagoda Truhelka (1864â1957), Pädagogin, Kinder- und Jugendbuchautorin
⢠Eugenie Kaufmann (1867â1924), Malerin und Bildhauerin
⢠Josie Petru (1876â1907), Opernsängerin an der Wiener Hofoper
⢠Wilma von Vukelich (1880â1956), Schriftstellerin
⢠RenĂŠ Kraus (1902â1947), Ăśsterreichischer Schriftsteller und Journalist
⢠Miroslav Ĺ alom Freiberger (1903â1943), Rabbiner von Zagreb
⢠Emerik FejeĹĄ (1904â1969), Maler
⢠Ernst Zwilling (1904â1990), Afrikaforscher, Reiseschriftsteller und GroĂwildjäger
⢠Ivan Rein (1905â1943), Maler
⢠Franjo Ĺ eper (1905â1981), Erzbischof von Zagreb und Kurienkardinal der rĂśmisch-katholischen Kirche
⢠Karl Heger (1906â1996), Kommandant des Konzentrationslagers Loborgrad
⢠Hanns Leo Mikoletzky (1907â1978), Historiker und Archivar
⢠Waldemar Heger (1919â2007), stellvertretender Kommandant des Konzentrationslagers Loborgrad
⢠Branko GrĂźnbaum (1929â2018), Mathematiker
⢠Branko Lustigcite-ref-notable-people-50-1[48] (1932â2019), Filmproduzent in Hollywood, gewann zwei Oscars (1993 fĂźr Schindlers Liste; 2001 fĂźr Gladiator)
⢠Krunoslav Slabinac (1944â2020), Sänger
⢠Katica Ileť (* 1946), Handballspielerin
⢠Stjepan ÄordaĹĄ (* 1951), FuĂballspieler und -trainer
⢠Krunoslav Hulak (1951â2015), Schachspieler
⢠Dunya Hirschter (1954â2008), TextilkĂźnstlerin
⢠Miroslav Volf (* 1956), Theologe
⢠Branko Schmidt (* 1957), Drehbuchautor und Regisseur
⢠Branko Ĺ˝eravica (* 1958), FuĂballspieler
⢠Sanda Ham (* 1959), Kroatistin
⢠Miroslav Škoro (* 1962), Musiker
⢠Nenad Ĺ ulava (1962â2019), Schachspieler
⢠SnjeĹžana KordiÄcite-ref-notable-people-50-2[48] (* 1964), Sprachwissenschaftlerin
⢠Zan Mokran (* 1967), Musiker und Schriftsteller
⢠SiniĹĄa ErgotiÄ (* 1968), Weitspringer
⢠Davor Ĺ uker (* 1968), FuĂballspieler
⢠Ana-Marija Markovina (* 1970), Klassische Pianistin
⢠Nenad Bjelica (* 1971), FuĂballspieler und -trainer
⢠Biljana Borzan (* 1971), Politikerin
⢠Igor Äutuk (* 1976), Journalist und Experte fĂźr Ăffentlichkeitsarbeit
⢠Livio Berak (* 1977), Sänger der Band Divlje Jagode
⢠Igor BudiĹĄa (* 1977), FuĂballspieler
⢠Ivo Smoje (* 1978), FuĂballspieler und -trainer
⢠Jurica VranjeĹĄ (* 1980), FuĂballspieler
⢠Marko BabiÄ (* 1981), FuĂballspieler
⢠Svetlana OgnjenoviÄ (* 1981), serbische Handballspielerin
⢠Äejen ÄerniÄ Äanak (* 1982), kroatische Regisseurin
⢠Jelena DokiÄ (* 1983), australische Tennisspielerin
⢠Tihomir Ĺ˝ivkoviÄ (* 1985), FuĂballspieler
⢠Daniel Caccia (* 1986), Jazzsänger
⢠Ivan Kardum (* 1987), FuĂballspieler
⢠Dario Vidosic (* 1987), australischer FuĂballspieler
⢠Denis Zivkovic (* 1987), US-amerikanischer Tennisspieler
⢠David Šain (* 1988), Ruderer
⢠Domagoj Vidacite-ref-notable-people-50-3[48] (* 1989), FuĂballspieler
⢠NataĹĄa ZoriÄ (* 1989), serbische Tennisspielerin
⢠Boris VukÄeviÄ (* 1990), deutscher FuĂballspieler
⢠Borna BariĹĄiÄ (* 1992), FuĂballspieler
⢠Mia DimĹĄiÄ (* 1992), Sängerin
⢠Ivan Horvat (* 1993), Stabhochspringer
⢠Marko DugandĹžiÄ (* 1994), FuĂballspieler
⢠Vedrana JakĹĄetiÄ (* 1996), Volleyballspielerin
⢠Kristijan KrajÄek (* 1996), FuĂballspieler
⢠Donna VekiÄ (* 1996), Tennisspielerin
⢠Anton LonÄariÄ (* 2000), Ruderer
⢠Patrik LonÄariÄ (* 2000), Ruderer
⢠Mika Grbavica (* 2001), Volleyballspielerin
⢠Matej Dodig (* 2005), Tennisspieler
Weblinks
Commons
: Osijek
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Osijek
â ReisefĂźhrer
Wiktionary: Osijek
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Website der Stadt Osijek
⢠Osijek portal
⢠Osijek Online
Anmerkungen
cite-note-7A 1. â Lage der BrĂźcke nach: Zsolt MrĂĄv: Die BrĂźckenbauinschrift Hadrians aus Poetovio. In: Communicationes archaeologicae Hungariae 29, 2002. Budapest 2002. S. 15â57; hier: S. 45. r-mische-br-cke-von-mursa45° 33Ⲡ41,92âł N, 18° 43Ⲡ1,57âł O45.56164444444418.717102777778.
cite-note-10A 2. â Festung Esseg festung-esseg45° 33Ⲡ37,78âł N, 18° 41Ⲡ43,87âł O45.56049444444418.695519444444.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Diercke Weltatlas im Georg Westermann Verlag 1957, S. 65.
cite-note-pop-22. â (Croatian Bureau of Statistics) Stadt Zagreb, 2021, dzs.gov.hr online, abgerufen am 27. November 2022 (kroatisch).
cite-note-33. â Volkszählung in Kroatien 2021
cite-note-44. â Denkmalregisternummer: Z-4973.
cite-note-55. â Denkmalregisternummer: Z-6380.
cite-note-mr-v-2002-45-66. â Zsolt MrĂĄv: Die BrĂźckenbauinschrift Hadrians aus Poetovio. In: Communicationes archaeologicae Hungariae 29, 2002. Budapest 2002. S. 15â57; hier: S. 45.
cite-note-sanader-2004-47-87. â Mirjana Sanader: Ancient Greek and Roman cities in Croatia. Ĺ kolska Knjiga, Zagreb 2004. ISBN 953-0-61907-3. S. 47.
cite-note-sarmaten-2004-511-98. â Sarmaten. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 26, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2004, ISBN 3-11-017734 X, S. 511.
cite-note-119. â Josef BĂśsendorfer: Das orthodoxe Element als sekundärer Faktor bei der Herausbildung des bĂźrgerlichen Standes in Essegg. In: OsjeÄki zbornik 2-3. Esseg 1948. S. 48â133; hier S. 127.
cite-note-1210. â Friedrich von Kenner: Noricum und Pannoina. Eine Untersuchung Ăźber die Entwicklung, Bedeutung und das System der rĂśmischen Verteidigungsanstalten in den mittleren Donauländern. In: Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Vereines zu Wien. Band XI. Wien 1870. S. 1â176; hier: S. 110.
cite-note-1311. â Max Vasmer: Osteuropäische Ortsnamen. Dorpat 1921 (= Acta et commentationes Universitatis Dorpatensis. Abt. B: Humaniora, Bd. 13), S. 10.
cite-note-1412. â Manfred Michael Glauninger: Essekerisch und Budapester Josefstädterisch. âKakanischerâ Slang im habsburgischen Transleithanien. In: Gabriele Leupold, Eveline Passet (Hrsg.): Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden. Wallstein-Verlag, GĂśttingen 2012, S. 269â285.
cite-note-1614. â SnjeĹžana KordiÄ: Germanismen in der gesprochenen Sprache Osijeks heute. In: Marin AndrijaĹĄeviÄ, Yvonne Vrhovac (Hrsg.): ProĹžimanje kultura i jezika. Hrvatsko druĹĄtvo za primijenjenu lingvistiku, Zagreb 1991, OCLC 443222199, S. 89â97 (irb.hr [PDF; 800 kB; abgerufen am 4. September 2015] kroatisch: Germanizmi u osjeÄkom govoru danas.).
cite-note-1715. â Stadt Osijek, Gemeinderatswahl 2021, Endergebnis, abgerufen am 3. Oktober 2023
cite-note-1816. â Stadt Osijek, BĂźrgermeisterwahl 2021, Endergebnis, abgerufen am 3. Oktober 2023
cite-note-1917. â Ivan RadiÄ BĂźrgermeisteprofil, Endergebnis, abgerufen am 3. Oktober 2023
cite-note-201. BevĂślkerungsentwicklung von 1857 bis 2001
cite-note-212. Volkszählung in Kroatien 2011
cite-note-2220. â Denkmalregisternummer: Z-1267.
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